kiss by kiss

küssen möchte ich dich. sanft dich berühren, deinen atem spüren. langsam deine hand in meine legen und mit jedem atemzug langsam mit dir im arm einschlafen. die schatten der vergangenheit nagen noch an mir, doch langsam schaffe ich es sie loszulassen. dein lächeln ist wie tausend sonnen die in mein herz scheinen. es leuchtet mehr als es je ein leuchturm könnte. es wärmt mich und bringt mir zuversicht in meiner lethargie. den glaube an die liebe habe ich verloren. kalt wie die fliesen an der wand bin ich geworden und misstrauisch wie ein geprügelter hund. es dringt nichts zu mir durch. mein körper ist zum filter geworden, der keine wärme durchlässt. einzig und allein dein lächeln schafft es die hindernisse zu überwinden und tief in meinem inneren eine kerze anzuzünden aus der vielleicht ein feuer der leidenschaft werden könnte. ein feuer das uns beide verzehrt. du lässt dich von mir entführen in ein reich des vertrauens, der schmachtvollen phantasie. wir können uns fallen lassen, erleben ein reich der gänsehaut. wenn ich meine augen schließe bist du da und erwärmst mein kaltes herz mit deinem lächeln. ich schmelze dahin und will dich tragen wohin du willst. mein herz würde ich für dich rausschneiden, es schlägt doch sowieso nur für dich. könnte ich etwas ändern, dann wüsstes du was ich fühle für dich. in meinen träumen höre ich deinen atem und spüre wie du in meinen armen einschläfst und vermisse schon jetzt den augenblick des erwachens, wenn dein kuss mich in die realität holt...

24.4.09 01:54, kommentieren

Sonntage

Morgens im Halbschlaf mit wohligen Gedanken aus dem Reich der Phantasie erwacht, die Wärme und die Leichtigkeit der Träume lässt nach, dein Bild verblasst. Ich habe dich gespürt, du warst dar, konnte dein Gesicht berühren, war kurz davor deine Lippen zu berühren. Versuche mich zu erinnern wie es war, mir vorzustellen wie es sein könnte. Bilder von dir kommen mir in den Sinn. Sehe vor mir, wie du deine Haare aus dem Gesicht streichst, wie du lächelst. Eine Träne rollt meine Wange hinunter, ich schmecke das Salz. Fühle mich leer und gefangen in einer Wüste, die mir Dinge vorspielt die es eigentlich nicht gibt. Stell mir vor wie es wäre zu dir unter die Decke zu kriechen. Es schmerzt alleine hier zu sein, bin hin und her gerissen. Habe die Orientierung verloren, weiß die Richtung nicht mehr. Alles zieht mich auseinander, der Druck wird zuviel. Könntest du doch hier sein und mich trösten, mich zu neuem Leben erwecken. Doch ich weiß immer noch nicht wie du aussiehst, mein Herz lässt es mich manchmal ahnen, doch ich weiß es nicht. Das letzte Mal ist immer noch wie eine Fessel, die mich hindert dich kennen zu lernen. Ich habe Angst dir mein Herz zu öffnen, spüre immer noch die Enttäuschung und den Schmerz. Wenn ich denke dich zu sehen, dann werde ich nervös. Mit ungeschickten Worten treibe ich dich weg von mir, denke du kannst durch mein Schutzschild schauen. Die künstliche Wand die mich umgibt, ist nur Fassade. Dahinter stehe ich und versuche Gefühle zu verhindern. Sie darf zumindest niemand sehen, denn verhindern kann ich sie nicht. Manchmal werfen sie mich mit aller Macht zu Boden. Nie mehr will ich zulassen zu verlieren, doch damit kann man auch nichts gewinnen und ich will dich auf meiner Seite gewinnen. Reiß meinen Schutzwall ein, aber die alten Wunden nicht auf. Nimm mich wie ich bin und zieh mich zu dir hoch. Mein Herz braucht dich. Ich hasse Sonntagmittage alleine hier, will nicht mehr nachdenken sondern daran, wie ich dir eine Freude machen kann. Will dich spüren können, mit dir Kraft tanken und Energie vebrauchen. Das Gleichgewicht in meinem Leben finden, mit dir als Ausgleichsgewicht. Zusammen die Balance halten und gemeinsam verschieben. Zusammen mit dir in die Sterne sehen und die Wüste verlassen. Nachts mit dir reden, mich tagsüber auf den Abend freuen. Und den Sonntagmittag nicht mehr alleine an dich denken...

20.7.08 16:35, kommentieren

Zu dir

Ein Blick von dir reicht um mich um den Verstand zu bringen. In meinem Kopf laufen alle Räder in verschieden Richtungen. Du schaust in meine Augen und ich bin paralysiert von dir. Die Zeit bleibt stehen. Sekunden vergehen, am liebsten wären mir Stunden. Wie gerne würde ich dich küssen. Sanft den Arm um dich legen, Liebe in deinem Blick sehen. Ich sehne mich nach einem Kuss von dir, will bei dir sein. Du beherschst meine Gedanken, ungeschickt werde ich in deiner Nähe. Unsicher und wie ein Neuling tapse ich vor mich hin. Nicht zu wissen, wie ich mich verhalten soll, getrieben zu sein von meinen Gefühlen, zu wissen ohne Chance zu sein. Es macht mich traurig nicht bei dir zu sein. Es macht mir Angst dich verlieren zu können und dich nicht mehr zu sehen, ohne dass du weißt was ich fühle. Könntest du mir nur ein Zeichen geben, dann wüsste ich ob ich weiter hoffen darf und ob ich einen Schritt machen darf. Die Angst einen Schritt zu weit zu machen und das normale Verhältniss zu zerstören zermürbt mich. Lange halte ich es nicht mehr aus! Entweder darf ich dich küssen, oder ich werde dich nie mehr sehen und aus meinen Gedanken verbannen. Die Ungewissheit wird mich noch verzehren, doch kann ich dich nicht fragen. Warte lieber auf ein Zeichen von dir, was vergebens sein wird...

18.6.08 23:36, kommentieren

Schmerz

Die Einsamkeit spüre ich in jeder Faser meines Körpers. Du fehlst mir an meiner Seite. Jede Nacht denke ich an dich, würde dich gerne in den Schlaf begleiten. Mit dir lachen und Spaß haben, rumalbern und dich danach berühren. Tief in dein Augen schauen, zu wissen, dass du mich liebst. Mit einem Kuss die Welt vergessen und abtauchen in unsere Welt. Treiben lassen mit geschlossenen Augen. Zu spüren das du da bist, lässt mich in den Wolken schweben. Langsam einen Kuss auf deine Stirn dir geben, deine süßen Bäckchen mit Küssen bedecken, meine Lippen auf deine schweben lassen. Stunden vergehen, doch ich möchte ewig mit dir hier verweilen. Dunkel ist es um uns, doch wir finden einander ohne die Augen zu öffnen. Voller Vertrautheit finden sich unsere Hände, schmiegen sich unsere Körper aneinander. Du hast die Macht über mich, ergeben lasse ich dich meinen Körper erkunden. Zarte Küsse lassen mich in wohligen Schauern treiben. Schritt für Schritt vertausche ich die Seiten. Meine Berührungen lassen dich schaudern und du lässt mich dich in der Dunkelheit auf Händen durch Empfindungen voller Geborgenheit tragen. Vertraut sind unsere Bewegungen und fordernd unsere Berührungen. Nichts trennt uns, wir sind so nah, dass wir ineinander verglühen. Gleißende Biltze schießen durch die Dunkelheit. Das Feuerwerk der Gefühle und Empfindungen lässt uns beinahe explodieren. Mit klopfendem Herz und betäubten Wahrnehmungen schlafen wir ein...

In Wirklichkeit liege ich alleine in meinem großen Bett. Der Schmerz lässt sich nicht betäuben und doch ist der Schmerz tröstlich, weil ich dann doch fühle zu leben. Es sticht und lähmt mich im Handeln. Wie gerne würde ich dir sagen, was ich für dich empfinde. Doch die Angst wieder so verletzt zu werden lässt mich zögern. Wenn ich dir in die Augen schau möchte ich die Zeit anhalten und für immer diesen Blick auf mir Ruhen wissen. Alles was ich fühle steckt tief in meinem Herzen. Es ist zerissen zwischen der Vergangenheit und dem Jetzt. Du kannst es öffnen und mich befreien. Jeder Herzschlag will dich und jede Pause erinnert mich. Könntest du nur spüren was ich fühle, könnte ich dir nur zeigen wie sehr ich dich brauche. Zu weit weg und unerreichbar für mich bist du. In meinen Träumen habe ich dich besucht, während des Tages bleibt mir nur die Erinnerung. Könnte ich nur bei dir sein. Eine Nacht deinem Atem lauschen und mit dir im Arm aufwachen. Fast alles würde ich dafür geben. Der Schmerz und die Lethargie, die in mir wohnen, werden weggeschleudert und ich steige auf zu dir und strahle heller als die Sonne vor Glück. Bis es soweit ist, kann ich dich nur in meinen Träumen besuchen...

8.6.08 00:30, kommentieren

Ohne dich

Mein Herz schlägt schneller, wenn ich an dich denke. Deine Augen lassen meine Knie erweichen. Du sitzt vor mir, ich kann deinen Hals sehen und ich möchte dich küssen. Sanft mit meinen Lippen deinen Körper liebkosen. Kuss für Kuss deinen Lippen näher kommen und schließlich in eine rauschende Welt der Empfindungen abtauchen. Mit meiner Hand die deinige umschließen, spüren wie du atmest. Ich will mich dir öffnen, dir meinen Körper überlassen. Mein Herz hast du schon erobert, jetzt vertraue ich dir alles an. Dein Herz schlägt an meinem Ohr, deine Hand streichelt meinen Nacken. Sanft berühre ich dein Gesicht, versinke in deinen Augen. Ein Kuss auf deine Stirn sagt mir du bist wirklich da, nicht mehr nur in meinen Träumen. Du lächelst und bringst mein Herz damit fast zum explodieren. Wenn du mit deiner Hand mein Gesicht berührst treibe ich auf der Welle des Glücks. Langsam legst du deinen Kopf auf meine Brust, ich habe dich im Arm. So geborgen wie jetzt habe ich mich noch nie gefühlt, ich bin nach einer langen Reise angekommen. Dich werde ich immer beschützen bis zum letzten Atemzug. Auf mich kannst du zählen. Selig schläfst du ein und machst mich zum glücklichsten Menschen der Welt. Schläfrig betrachte ich dich, halte dich fest und vorsichtig zugleich in meinen Armen. Solange du magst werde ich dich halten, über deinen Schlaf wachen. Du kannst mir vertrauen, alles sagen was dir auf dem Herzen liegt. Was in meiner Macht steht werde ich tun, damit es dir gut geht und du glücklich bist. Brauchst du mich an deiner Seite werde ich wie ein Löwe mit dir in den Kampf ziehen und dich danach in meinen Armen sicher wieder zurückbringen. Komme ich dir zu Nahe brauchst du Raum, zeige mir was du brauchst und ich werde alles akzeptieren und für dich tun, solange du mich liebst und mich so nimmst wie ich bin. Viel brauche ich nicht. Deine Liebe und dein Bekenntnis mich zu akzeptieren wie ich bin. Verändern kann ich mich nur soweit, bis ich noch ich selbst bin. Du musst auch du selbst bleiben und wenn wir beide unser Ich bewahren können wir zusammen glücklich sein. Ich kann deinen Atem hören und spüren wie dein Herz schlägt, in deinen Augen versinken und dich liebkosen. Der Tag ist leider noch nicht gekommen, doch in meinen Träumen seh ich ihn genau vor mir...

6.6.08 00:39, kommentieren

Sehnsucht

Deine Augen sind klar wie ein Diamant,
sie leuchten wie das Feuer.

Nichts ist vergleichbar mit dir,
selbst der Sonnenaufgang besitzt nicht deine Schönheit.

Du siehst mir in die Augen und ich werde schwach,
mein Herz will an deiner Seite sein.

Ich möchte deinen Atem hören,
dein Herz schlagen spüren.

Dich die ganze Nacht bewachen,
meinen Arm um dich legen.

Mich nah an dich kuscheln und berühren,
deine Anwesendheit spüren.

Am morgen mit sanftem Kuss dich wecken,
nocheinmal verkuschelt liegenbleiben.

Frühstück für dich zubereiten,
am Abend dich in den Schlaf begleiten.

Doch du siehst mich nicht,
du weißt nicht was ich fühle.






20.5.08 00:37, kommentieren

Berührt

Ich wandere durch die dunkle Nacht und warte auf den Mond, der mir den Weg beleuchten soll. Mit jedem Schritt komme ich näher zu dir, warte auf ein Zeichen von dir. Manchmal dringt der Mond durch die Wolken und ich glaube meinen Weg und das Ziel zu erkennen. Doch schon kurz danach bin ich wieder alleine für mich in der Dunkelheit und taste mich voran. Obwohl ich nicht weiß wo du bist, hast du mein Herz schon berührt. Du hast es eingefangen und lässt es höher schlagen. Aber du lässt es auch verzweifeln, weil du dich versteckst und mir keinen Hinweis gibst, wo du dich befindest. Ich sehne mich nach dir, möchte deine Wärme spüren. Dich halten und gehalten werden, deinen Schlaf bewachen und spüren, dass du an meiner Seite bist. Für eine Weile glaubte ich, dass ich dich gefunden hätte, doch ich irrte mich und setzte meine Wanderung wieder fort. Jeder Schritt bringt mich weiter, doch ich möchte bei dir zur Ruhe kommen und nicht ewig weiter wandern. Vielleicht kenne ich dich bereits und meine Gefühle lassen es mich schon erahnen, doch die Zweifel darüber, ob ich den großen Sprung zu dir machen soll lassen mich verzagen. Geb mir ein Zeichen, dass du es bist und ich werde jeden Berg, jeden Fluss, jedes Tal und jedes andere Hinderniss überwinden! 

1 Kommentar 18.5.08 21:35, kommentieren

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