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Berührt

Ich wandere durch die dunkle Nacht und warte auf den Mond, der mir den Weg beleuchten soll. Mit jedem Schritt komme ich näher zu dir, warte auf ein Zeichen von dir. Manchmal dringt der Mond durch die Wolken und ich glaube meinen Weg und das Ziel zu erkennen. Doch schon kurz danach bin ich wieder alleine für mich in der Dunkelheit und taste mich voran. Obwohl ich nicht weiß wo du bist, hast du mein Herz schon berührt. Du hast es eingefangen und lässt es höher schlagen. Aber du lässt es auch verzweifeln, weil du dich versteckst und mir keinen Hinweis gibst, wo du dich befindest. Ich sehne mich nach dir, möchte deine Wärme spüren. Dich halten und gehalten werden, deinen Schlaf bewachen und spüren, dass du an meiner Seite bist. Für eine Weile glaubte ich, dass ich dich gefunden hätte, doch ich irrte mich und setzte meine Wanderung wieder fort. Jeder Schritt bringt mich weiter, doch ich möchte bei dir zur Ruhe kommen und nicht ewig weiter wandern. Vielleicht kenne ich dich bereits und meine Gefühle lassen es mich schon erahnen, doch die Zweifel darüber, ob ich den großen Sprung zu dir machen soll lassen mich verzagen. Geb mir ein Zeichen, dass du es bist und ich werde jeden Berg, jeden Fluss, jedes Tal und jedes andere Hinderniss überwinden! 

1 Kommentar 18.5.08 21:35, kommentieren

Sehnsucht

Deine Augen sind klar wie ein Diamant,
sie leuchten wie das Feuer.

Nichts ist vergleichbar mit dir,
selbst der Sonnenaufgang besitzt nicht deine Schönheit.

Du siehst mir in die Augen und ich werde schwach,
mein Herz will an deiner Seite sein.

Ich möchte deinen Atem hören,
dein Herz schlagen spüren.

Dich die ganze Nacht bewachen,
meinen Arm um dich legen.

Mich nah an dich kuscheln und berühren,
deine Anwesendheit spüren.

Am morgen mit sanftem Kuss dich wecken,
nocheinmal verkuschelt liegenbleiben.

Frühstück für dich zubereiten,
am Abend dich in den Schlaf begleiten.

Doch du siehst mich nicht,
du weißt nicht was ich fühle.






20.5.08 00:37, kommentieren

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