Schmerz

Die Einsamkeit spüre ich in jeder Faser meines Körpers. Du fehlst mir an meiner Seite. Jede Nacht denke ich an dich, würde dich gerne in den Schlaf begleiten. Mit dir lachen und Spaß haben, rumalbern und dich danach berühren. Tief in dein Augen schauen, zu wissen, dass du mich liebst. Mit einem Kuss die Welt vergessen und abtauchen in unsere Welt. Treiben lassen mit geschlossenen Augen. Zu spüren das du da bist, lässt mich in den Wolken schweben. Langsam einen Kuss auf deine Stirn dir geben, deine süßen Bäckchen mit Küssen bedecken, meine Lippen auf deine schweben lassen. Stunden vergehen, doch ich möchte ewig mit dir hier verweilen. Dunkel ist es um uns, doch wir finden einander ohne die Augen zu öffnen. Voller Vertrautheit finden sich unsere Hände, schmiegen sich unsere Körper aneinander. Du hast die Macht über mich, ergeben lasse ich dich meinen Körper erkunden. Zarte Küsse lassen mich in wohligen Schauern treiben. Schritt für Schritt vertausche ich die Seiten. Meine Berührungen lassen dich schaudern und du lässt mich dich in der Dunkelheit auf Händen durch Empfindungen voller Geborgenheit tragen. Vertraut sind unsere Bewegungen und fordernd unsere Berührungen. Nichts trennt uns, wir sind so nah, dass wir ineinander verglühen. Gleißende Biltze schießen durch die Dunkelheit. Das Feuerwerk der Gefühle und Empfindungen lässt uns beinahe explodieren. Mit klopfendem Herz und betäubten Wahrnehmungen schlafen wir ein...

In Wirklichkeit liege ich alleine in meinem großen Bett. Der Schmerz lässt sich nicht betäuben und doch ist der Schmerz tröstlich, weil ich dann doch fühle zu leben. Es sticht und lähmt mich im Handeln. Wie gerne würde ich dir sagen, was ich für dich empfinde. Doch die Angst wieder so verletzt zu werden lässt mich zögern. Wenn ich dir in die Augen schau möchte ich die Zeit anhalten und für immer diesen Blick auf mir Ruhen wissen. Alles was ich fühle steckt tief in meinem Herzen. Es ist zerissen zwischen der Vergangenheit und dem Jetzt. Du kannst es öffnen und mich befreien. Jeder Herzschlag will dich und jede Pause erinnert mich. Könntest du nur spüren was ich fühle, könnte ich dir nur zeigen wie sehr ich dich brauche. Zu weit weg und unerreichbar für mich bist du. In meinen Träumen habe ich dich besucht, während des Tages bleibt mir nur die Erinnerung. Könnte ich nur bei dir sein. Eine Nacht deinem Atem lauschen und mit dir im Arm aufwachen. Fast alles würde ich dafür geben. Der Schmerz und die Lethargie, die in mir wohnen, werden weggeschleudert und ich steige auf zu dir und strahle heller als die Sonne vor Glück. Bis es soweit ist, kann ich dich nur in meinen Träumen besuchen...

8.6.08 00:30

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